Schleifstein kaufen - Günstige Angebote im Vergleich

Einen Schleifstein verwendet man zum Nachschleifen von Messern, Schnitz- und Bildhauerwerkzeug oder Scheren. Er wird deshalb auch Abzieh- oder Wetzstein genannt.

Die verschiedenen Schleifsteine

Den einen optimalen Schleifstein gibt es nicht. Je nach Zweck werden deshalb die unterschiedlichsten Schleifsteine hergestellt. Zum einen unterscheidet man zwischen Wasser- und Ölsteinen. Zum Schleifen mit einem Stein benötigt man nämlich ein Mittel, dass dafür sorgt, dass die Reibungshitze nicht zu groß wird. Ein weiterer Unterschied der Schleifsteine besteht im Material. Es gibt Natursteine, aber auch synthetische Schleifsteine. Während natürliche Schleifsteine in der Regel aus Schiefer bestehen, werden synthetische Steine aus Korund, Karbid, aber auch Diamant oder Keramik hergestellt. Schließlich unterscheiden sich die Schleifsteine auch in ihrer Herkunft: Japan oder Europa. Japanische Schleifsteine nutzen sich schneller ab, die Klinge wird aber schärfer als mit europäischen Schleifsteinen. Japanische Schleifsteine sollte man vor allem zum Schleifen japanischer Messer verwenden. Ein Hinweis: Wassersteine sollte man vor der Verwendung etwa zehn Minuten im Wasser lagern, damit das Wasser in die Poren eindringen kann. Falls ein Schleifstein durch jahrelangen Gebrauch oder unsachgemäße Handhabung ungleichmäßig abgenutzt ist, kann man ihr abrichten. Das Schleifen mit Schleifstein kann man als Kunst bezeichnen – in jedem Fall erfordert es Übung.

Form und Körnung der Schleifsteine

Rechteckig, oval oder rund, groß oder klein – jeder Schleifstein besitzt eine unterschiedliche Funktion. Manche sind dazu gedacht, dass man sie mit der Hand führt, andere, dass man sie auf einen Tisch legt, und wieder andere lassen sich in Maschinen einspannen, zum Beispiel zum Schleifen gröberer Riefen im Messer. Für die unterschiedlichen Schleifgänge sind auch unterschiedliche Körnungen vonnöten. Für den Vorschliff, wenn die Klinge leicht ausgebrochen ist oder Riefen bekommen hat, sollten Sie einen Stein mit Körnung von bis 800 oder gröber verwenden (Schruppstein). Zum Nachschärfen dagegen ist Körnung 800 bis 100 geeignet. Der letzte Schritt ist das Abziehen: das machen Sie am besten mit einem Stein der Körnung 3000 bis 8000. Je sorgfältiger Sie beim Schleifen vorgehen, desto schärfer wird die Klinge. Da man meist mehrere Schleifgänge durchführen muss, gibt es neben den Schleifsteinen mit einfacher Körnung auch Kombinationssteine, die aus zwei Lagen mit unterschiedlicher Körnung bestehen.