Kurzbeitel kaufen - Günstige Angebote im Vergleich

Beitel liegen in unterschiedlichen Größen vor. Das hat seinen Sinn, denn für jeden Arbeitsgang sind unterschiedliche Werkzeuge nötig. Der Kurzbeitel wird da eingesetzt, wo es um präzise Arbeit geht, oder an schwer zugänglichen Orten.

Vorteile des Kurzbeitels

Der Kurzbeitel unterscheidet sich vom normalen Stechbeitel vor allem darin, dass er kürzer ist. Das heißt, die Klinge ist ebenso wie das Heft kurz. Das kurze Heft hat den Effekt, dass es sich optimal in die Handfläche einfügt und trotzdem Schläge mit einem Klüpfel zulässt. Denn manchmal kann es passieren, dass an schwer zugänglichen stellen ein Stück Holz herausgestemmt oder nachgearbeitet werden muss, wofür herkömmliche Stechbeitel zu lang wären, besonders, wenn noch Platz sein muss, um den Klüpfel zu führen. Genauso lässt sich das kompakte Eisen verwendet, wenn es darum geht, sehr präzise zu Arbeiten, zum Beispiel nur feinste Späne abzunehmen. Dann stört nicht übermäßiges Gewicht die Sicherheit der Hand, und das Eisen ist perfekt ausbalanciert. Eventuell kann man die Hand beim Arbeiten sogar auf das Werkstück aufstützen. Die Arbeit lässt sich so besser kontrollieren.

Kurzbeitel-Arten

Kurzbeitel werden, wie alle anderen Stechbeitel auch, in unterschiedlichen Formen und Breiten hergestellt. Zum einen unterscheiden sich je nach Marke die Hefte, manche sind zylinderförmig, andere wiederum mit einer Vertiefung versehen oder abgeflacht. Die gängigen Kurzbeitel besitzen Breiten von 6 mm bis 50 mm. Kurzbeitel werden als einzelne Werkzeuge oder als Sätze von vier oder mehr Eisen angeboten. Meist lohnt es sich, einen Satz zu kaufen, denn einerseits sind die Eisen dann billiger, als wenn man sie einzeln bestellt, andererseits wird die Auswahl der Breiten von Profis getroffen, die genau einschätzen können, welche Eisenbreiten am Häufigsten benötigt werden. Letzteres ist natürlich vor allem für die Anfänger unter den Beitelbesitzern interessant. Sie sollten zudem beachten, dass Kurzbeitel, wenn sie geliefert werden, zwar mit “gebrauchsfertig geschärft” bezeichnet sind, es empfiehlt sich aber immer, die Schneiden vor dem ersten Einsatz auf einem feinen Wasserstein abzuziehen.