Laubsäge kaufen - Günstige Angebote im Vergleich

Jeder kennt sie: die dünnen Sägen mit dem weit ausladenden Bügel. Sie sind das Werkzeug, das es in fast allen Handwerksbetrieben gibt, in denen feine Teile hergestellt werden. Aber auch in vielen Haushalten und in Schulen ist die Laubsäge eine häufig anzutreffende Säge. Kinder lieben das Ausschneiden von kleinen Holztieren und fantasievollen Figuren.

Merkmale der Laubsäge

Die Laubsäge besteht im Prinzip aus drei Teilen. Dem Bügel, der aufgrund seiner ausladenden Form Bogen genannt wird, dem Griff und dem Laubsägeblatt. Der Griff ist im rechten Winkel zum Bogen angebracht. Mit ihm wird das Sägeblatt gezogen (die Laubsäge arbeitet auf Zug). Der Bogen hat diese spezielle ausladende Form, damit man auch tief im Innern einer Werkstückfläche arbeiten kann, ohne dass er anstößt. Die Sägeblätter der Laubsäge gibt es in unterschiedlichen Varianten: spiralförmig allseitig schneidend oder einseitig gezahnt, mit unterschiedlicher Zahnteilung. Was ist der Vorteil der Laubsäge? Die Blätter sind dünn, man kann alle Kurven und sogar Spitzen sägen. Der Nachteil ist: Die Sägeblätter reißen schnell, wenn sie verkanten. Deshalb sollten Sie für ausreichend Ersatz sorgen.

Die Laubsäge im Einsatz

Für den Modellbau und bei der Arbeit mit Schülern ist die Laubsäge das richtige Werkzeug. Als erstes wird die auszuschneidende Form auf das Brett gezeichnet. Der Strich muss gut erkennbar sein. Um das Sägeblatt durch das Werkstück zu führen, wird ein kleines Loch in die Oberfläche gebohrt, am Rande innerhalb der auszusägenden Figur. Jetzt führt man das Sägeblatt, das bereits in der oberen Halterung der Laubsäge festgeklemmt ist, durch das Loch, spannt den Bogen und klemmt es in die untere Halterung. Der Griff befindet sich dabei unter dem Werkstück oder seitlich davon. Wichtig ist, dass die Zähne des Sägeblatts in Richtung des Griffs zeigen, damit sie in Zugrichtung stehen. Setzen Sie das Blatt falsch herum ein, funktioniert die Säge nicht! Sollte die Innenseite des Bogens trotzdem beim Arbeiten an den Werkstückrand stoßen, ist es nötig, ein zweites Loch zu bohren und das Sägeblatt dort einzuführen. Man kann das Werkstück zum Arbeiten entweder in eine Hobelbank einspannen, oder auf ein Brett mit einem v-förmigen Ausschnitt legen, der an seiner spitzen Seite ein rundes Loch von etwa zwei Zentimetern hat. Im v-förmigen Ausschnitt werden die größeren Strecken, im runden Loch die feinen Bögen gesägt.