Gestellsäge kaufen - Günstige Angebote im Vergleich

Gestellsägen sind Sägen für viele Einsatzbereiche, egal ob grobe Arbeiten, feine Schnitte oder sogar gekurvte Formen. In jedem Schreiner- oder Zimmerbetrieb sollte eine Gestellsäge vorhanden sein.

Merkmale und Funktionsweise der Gestellsäge

Gestellsägen besitzen, gemäß ihrem Namen, ein Holzgestell, das aus zwei Armen und einem Mittelsteg besteht. Die Gestellsäge ist zudem eine Spannsäge. Das heißt, das Sägeblatt wird zum Arbeiten gespannt. Bei Nichtbenutzung entspannt man das Sägeblatt wieder. Je nach Ausführung kann das Seil aus Stahl bestehen und mit Hilfe von Flügelmuttern gespannt werden, die älteren Ausführungen besitzen anstelle des Stahlseils eine Schnur, die man spannt, indem man einen Knebel dreht. Da sich das Seil am oberen Ende der beiden Gestellarme befindet, werden diese leicht zusammengezogen, sodass sich die unteren Enden auseinander bewegen und sich das Sägeblatt spannt. Die Sägeblätter der Gestellsäge unterscheiden sich je nach Verwendung. Es gibt sehr grobe, aber auch feine Sägeblätter. Auch die Breite variiert. Grobe Sägeblätter sind meist breit, die feinen – bei der Schweifsäge – können so schmal sein, dass sich damit auch leichte Kurven sägen lassen.

Einsatz der Gestellsäge

Gestellsägen sollten nur in gespanntem Zustand verwendet werden, da das Blatt sonst einklemmen kann und der Schnitt nicht gerade ausfällt. Sie werden für verschiedene Zwecke eingesetzt. Zum einen ist es möglich, dünnere Bäume mit dieser Säge zu fällen, Bretter abzulängen, aber auch für feine Arbeiten ist sie geeignet, wenn der Handwerker selbst genug Fingerspitzengefühle besitzt. Unter den Gestellsägen wird unterschieden zwischen Schittersägen, Trennsägen, Schlitzsägen, Absetzsägen und Schweifsägen. Zudem ist das Sägeblatt mancher Gestellsägen so geschliffen, dass auf Stoß gearbeitet wird, bei anderen, den feineren, auf Zug. Da sich die Arme der Gestellsäge drehen lassen, ist es möglich, sehr tiefe Schnitte zu machen, weil das Gestell dann seitlich am Holz vorbeigeführt wird und nicht nach einer gewissen Schnitttiefe aufliegt. Mit der Gestellsäge wird sowohl quer zur Faser als auch in Faserrichtung gesägt. In der Regel ist das Blatt der Gestellsäge 600 mm bis 700 mm lang. Diese Länge ermöglicht ein zügiges Arbeiten. Gestellsägeblätter kann man mit ein bisschen Übung selbst mit einer Feile schärfen.